die blockflöte - flauto dolce - „süsse flöte“ löst sanftheit und idylle aus.

© bill schulz

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In Bachs Kantaten begleitet sie oft Arien und Chöre, die von Leid und dessen Überwindung erzählen, auch als Künderin des Todes oder zur Totenklage findet sie Verwendung.

In Händels Opern erklingt sie als Trösterin, als Begleiterin des Menschen in Not.  Der sanfte und innige Klang rührt viele Menschen in ihren tiefsten Gefühlen an. 

Zu Unrecht wird die Blockflöte zur musikalischen Grund- schulung missbraucht, wofür dieses anspruchsvoll zu spielende Instrument ungeeignet ist. Ein schriller, hoch- frequenter, schlecht intonierter Klang ist die Folge und beschert der Blockflöte ein schlechtes Image. Gar manches Kind wird durch diesen Weg der ersten musikalischen Erfahrung vom weiteren Musizieren abgehalten.

Ein versierter Spieler dieses Instruments spielt vom Bass bis zum Sopranino alle Register.  Auch das Lustige, Witzige ist diesem Instrument eigen, so erinnern hohe Blockflöten oft an Vogelgezwitscher, etwa bei Vivaldi oder in englischen Vogelstücken des Barock. Die Verbindung zur faunischen Natur und Sinnlichkeit ist durch das Holz, den Gebrauch der Luft und durch die Form des Instruments gegeben.


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